DE3614142A1 - Material zur diagnose durch kernresonanz-spektroskopie - Google Patents

Material zur diagnose durch kernresonanz-spektroskopie

Info

Publication number
DE3614142A1
DE3614142A1 DE19863614142 DE3614142A DE3614142A1 DE 3614142 A1 DE3614142 A1 DE 3614142A1 DE 19863614142 DE19863614142 DE 19863614142 DE 3614142 A DE3614142 A DE 3614142A DE 3614142 A1 DE3614142 A1 DE 3614142A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water content
nmr
percent
diagnosis
hydrogel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19863614142
Other languages
English (en)
Other versions
DE3614142C2 (de
Inventor
Hitoshi Yokohama Kanagawa Goshima
Isamu Kashiwa Chiba Mano
Masao Nambu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Eneos Corp
Original Assignee
Toshiba Corp
Nippon Oil Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP60088707A external-priority patent/JPH0676342B2/ja
Priority claimed from JP60088708A external-priority patent/JPH0659278B2/ja
Application filed by Toshiba Corp, Nippon Oil Corp filed Critical Toshiba Corp
Publication of DE3614142A1 publication Critical patent/DE3614142A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3614142C2 publication Critical patent/DE3614142C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/20Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance
    • G01R33/44Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance using nuclear magnetic resonance [NMR]
    • G01R33/48NMR imaging systems
    • G01R33/54Signal processing systems, e.g. using pulse sequences ; Generation or control of pulse sequences; Operator console
    • G01R33/56Image enhancement or correction, e.g. subtraction or averaging techniques, e.g. improvement of signal-to-noise ratio and resolution
    • G01R33/5601Image enhancement or correction, e.g. subtraction or averaging techniques, e.g. improvement of signal-to-noise ratio and resolution involving use of a contrast agent for contrast manipulation, e.g. a paramagnetic, super-paramagnetic, ferromagnetic or hyperpolarised contrast agent
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K49/00Preparations for testing in vivo
    • A61K49/06Nuclear magnetic resonance [NMR] contrast preparations; Magnetic resonance imaging [MRI] contrast preparations
    • A61K49/18Nuclear magnetic resonance [NMR] contrast preparations; Magnetic resonance imaging [MRI] contrast preparations characterised by a special physical form, e.g. emulsions, microcapsules, liposomes
    • A61K49/1803Semi-solid preparations, e.g. ointments, gels, hydrogels
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10T428/31504Composite [nonstructural laminate]
    • Y10T428/31533Of polythioether

Description

-*" 38HH2
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Material, das zur Verwendung bei der Diagnose durch Abbildung durch Kernresonanz-Spektroskopie geeignet ist und bezieht sich speziell auf ein Material, welches zur Herstellung von Modellen geeignet ist, die dem lebenden Gewebe entsprechen, wie für Nachbildungen, Phantome oder Vergleichsmaterialien, wie sie zur Wartung, Inspektion, Pflege und Bewertung eines Diagnosesystems zur Abbildung durch Kernresonanz-Spektroskopie (NMR) erforderlich sind und wie sie außerdem zur Analyse und zum Studium der durch die NMR-Diagnose erhaltenen Abbildungen benötigt werden. Die hier und nachfolgend zur Beschreibung der Erfindung und in den Patentansprüchen angewendete Bezeichnung "Diagnose durch Kernresonanz-Spektroskopie" oder "NMR-Diagnose" bedeutet die Diagnose einer bestimmten erkrankten Stelle bzw. eines erkrankten Körperteils durch Analyse der NMR-spektroskopischen Abbildung der erkrankten Stelle. Das erfindungsgemäß zur Verfügung gestellte Material kann außerdem zur Herstellung einer Hautmarkierung verwendet werden, die bei der Durchführung der NMR-Tomographie, bei der die Lage der erkrankten Stelle bestimmt werden soll, während ein gewisser Punkt oder eine gewisse Stelle der Oberfläche des Körpers des Patienten als Bezugspunkt genommen wird, bevor mit der Radiotherapie oder einer chirurgischen Behandlung begonnen wird, an einer bestimmten Stelle des Körpers des Patienten angebracht wird.
U / Die vorstehend erwähnte Methode zur diagnostischen Untersuchung einer Stelle im Körperinneren, die beispielsweise dazu dient, Informationen über eine gewisse erkrankte Stelle oder über die Bedingungen des Blutstroms bzw. der Durchblutung zu erhalten, wird allgemein als Diagnoseverfahren durch NMR-Abbildung, NMR-tomographische Diagnosemethode oder NMR-Abbildung, MRI (magnetische Resonanzabbildung)-Methode, MMR (medizinische Magnetresonanz)-Methode, MNI (Multi-Nuklear-Abbildung)-Methode und NMR-CT-Methode (Computertomographie oder computerunterstützte
Tomographie) bezeichnet. Bei dieser Methode wird der lebende Körper in einem statischen Magnetfeld angeordnet und der Einwirkung von Radiofrequenzwellen (mit hoher Frequenz) ausgesetzt, die der Resonanzwellenlänge der Atomkerne der Wasserstoffatome oder Protonen entspricht, so daß die Protonen in dem lebenden Gewebe angeregt werden. Die magnetischen Signale der so angeregten Atomkerne werden dann als Austrittssignale aufgezeichnet, wobei eine Abbildung mit Hilfe dieser Austrittssignale erhalten wird. Eine solche Abbildung umfaßt kernmagnetische Signale, welche die Konzentration der in dem lebenden Gewebe vorhandenen Protonen angeben (die wiederum Aufschluß über den Wassergehalt in dem lebenden Gewebe gibt), Signale, welche die Spin-Gitter-Relaxationszeit (longitudinal) (T1) betreffen und solche, welche sich auf die Spin-Spin-Relaxationszeit (T2) (transversal) beziehen. Durch Analyse der Abbildung kann der Zustand der erkrankten Stelle abgegrenzt bzw. unterschieden werden und kann die Verteilung der Blutströmungsgeschwindigkeit in dem lebenden Gewebe untersucht werden. Die NMR-Abbildungsmethode wird als neue Möglichkeit für die Frühdiagnose zahlreicher Krankheiten angesehen, da sie den bekannten Methoden der Röntgen-Tomographie, DSA (Digital-Subtraktionsangiographie), PET bzw. PE-CT (Positronenemissionstomographie) und US (Ultraschallmethode) überlegen ist und deren Nachteile vermeidet, weil jeder gewünschte Querschnitt des lebenden Gewebes abgebildet werden kann, ohne daß inneres lebendes Gewebe verletzt wird, ohne daß Störungen durch die Knochen oder durch Luft in den Atmungsorganen auftreten und ohne daß die Gefahr der Bestrahlung durch Radioisotope oder Röntgenstrahlung besteht. Das für die NMR-Diagnose verwendete übliche System hat jedoch schlechte Betriebsstabilität im Vergleich mit den Systemen bzw. Vorrichtungen, die für die Röntgen-CT und die PE-CT-Methode eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang wird auf die Veröffentlichung von Hiroki Kawaguchi "Shimazu Hyoron", 4J[, Seite 137 (1984) hingewiesen. Bei der praktischen Durchführung der NMR-Abbildung muß stets
35HH2
äußerste und ständige Sorgfalt angewendet werden, um die dafür verwendete Vorrichtung zu warten, zu pflegen, zu inspizieren und um die Betriebscharakteristika einzustellen und zu bewerten.
Im allgemeinen ist die Vorrichtung zum Ablesen der Informationen und die Abbildungseinrichtung, die in das NMR-System eingeschlossen sind, computerisiert und man hat betont, daß "die schwerwiegende Tendenz besteht, daß eine immer größere Zahl von Chemikern die aufgezeigten Daten als genaue analytische Ergebnisse annehmen, ohne zu berücksichtigen, was in dem System vorgeht". In dem NMR-System für die Diagnose sind das Kontrollsystem, die Handbedienung und die Abbildungsweise nicht standardisiert, was häufig zu Schwierigkeiten bei der Untersuchung und Analyse der Abbildung führt. Unter diesen Umständen ist es häufig zu irrtümlichen Diagnosen gekommen und es besteht daher ein ernsthafter Bedarf dafür, daß eine Standardprobe aufgefunden und zur Verfügung gestellt wird, die zur Untersuchung der Betriebsbedingungen des Systems eingesetzt werden kann (E. L. Madsen, "Mag. Res. Imag.", 1_, Seite 135 (1982)).
Es ist erwünscht, daß eine NMR-Vorrichtung an einer Stelle in einem Gebäude aufgestellt wird, das aus Holz und Kunststoffmaterial gebaut ist und dem Klinikgebäude gegenüber isoliert ist. Im Idealfall sollen die Leitungen für Wasser, Gase und Abwasser aus nichtmagnetischen Materialien, wie Kunstharzen bestehen und in dem Gebäude sollen keine Fluoreszenzlampen angewendet werden. Bei der allgemeinen praktischen Anwendung sind jedoch derartige Vorrichtungen innerhalb der Krankenhausgebäude installiert, sind jedoch von benachbarten irtagnetisehen Materialien abgeschirmt. Es ist jedoch erforderlich, daß das System bzw. die Vorrichtung in einem Abstand von mehr als 10 Meter von Aufzügen, Straßen, Untergrund-Bahnlinien und ähnlichen Einrichtungen vorgesehen ist und es ist außerdem notwendig, daß alle benachbarten Quellen, die Magnetwellen erzeugen können, ein-
schließlich Fernsehgeräte, Magnetbänder und Elektroleitungen abgeschirmt sind. Häufig sind jedoch diese notwendigen Bedingungen nicht gewährleistet. Es ist daher verständlich, daß die Betriebsbedingungen für eine zufriedenstellende Funktionsfähigkeit des NMR-Systems ernsthaft von der Wartung, Kontrolle und Einstellung der Vorrichtung abhängen, wobei die störenden Einflüsse durch Eisenmaterialien in der Gebäudestruktur und/oder durch umgebende Substanzen durch das Vorsehen einer symmetrischen Spule korrigiert werden müssen. Außerordentliche Schwierigkeiten treten jedoch bei der Korrektur der Einflüsse auf, die auf ein Magnetfeld zurückzuführen sind, das durch Radiofrequenzwellen oder, plattenförmige Quellen für Magnetwellen zurückzuführen sind. Da darüberhinaus das System nicht so genau gebaut werden kann, daß es der Theorie und der Bauart entspricht, wie es allgemein bei genauen mechanischen Instrumenten möglich ist, wird häufig die ungleichmäßige Orientierung des statischen Magnetfeldes in transversaler Richtung erwähnt und es ist schwierig, eine solche ungleichmäßige Orientierung des Magnetfeldeszu korrigieren. Wenn es auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten bequem wäre, das Magnetfeld zu vermindern, um die Gleichmäßigkeit des statischen Magnetfeldes zu verbessern, wäre es doch zwecklos, ein NMR-System lediglich zur Messung einer kleinen Probe oder eines kleinen Prüfkörpers vorzusehen, wenn beabsichtigt wird, das System für die Diagnose des menschlichen Körpers einzusetzen. Es muß berücksichtigt werden, daß ein großer Magnet, wie er für die Diagnose des menschlichen Körpers eingesetzt werden muß, mit zahlreichen Mängeln behaftet ist, die nicht so korrigiert werden können, daß zufriedenstellende Daten erhalten werden, weil bisher kein Standard bzw. keine Standardprobe zur Verfügung gestellt werden konnte.
Bei dem Betrieb des Systems treten viele Schwierigkeiten auf, die von der Bedienungsperson oder dem Analytiker berücksichtigt werden müssen. So muß beispielsweise das Niveau der Radiofrequenzwellen und das SchwingungsIntervall
36H142
(die Impulsperiodendauer) in geeigneter Weise gewählt werden und die Scaiminggeschwindigkeit (Abtastgeschwindigkeit) muß in wirksamer Weise festgelegt werden, so daß das Auflösungsvermögen des Systems nicht vermindert wird, was vom Zustand der Erkrankung abhängt. Darüberhinaus sind die NMR-Signale von dem speziellen Typ des angewendeten Systems und von der Intensität des statischen Magnetfeldes abhängig und der Umrechnungsfaktor zwischen verschiedenen Systemen kann nicht monistisch bestimmt werden, wie von I. Young, "Electronics & Power", 1984, März, 205, berichtet wird. Darüberhinaus, schwanken selbst dann, wenn das gleiche System angewendet wird, die Bildsignale T1 und T„ entsprechend der Impulsperiodendauer (Pulsintervall) (T ) , der Verzögerungszeit (T,) und der Echozeit (T ). Die photographischen Bedingungen
ti
für die Abbildung können jedoch nicht monistisch auf eine bestimmte Bedingung eingestellt werden. So muß im einzelnen der Unterschied (d.h. der Kontrast zwischen der Abbildung von normalem, gesundem Gewebe und der der erkrankten Stelle) in dem NMR-Signal, der durch die Veränderung aufgrund der Erkrankung verursacht wird, durch die NMR-Diagnose festgestellt werden. Da jedoch mehr als eine Stunde für eine individuelle Abbildung durch Berechnung der NMR-Signale (Protonendichte ρ , T„) erforderlich ist und durch eine solche Einzelabbildung nicht immer ein spezifischer Wert zu erwarten ist, ist es allgemein üblich , eine Abbildung herzustellen, indem alle der vorstehenden Faktoren als unmittelbare Meßwerte erfaßt werden. In einem solchen Fall ist man weniger bestrebt, alle drei vorstehend erwähnten Faktoren in gleicher Weise zu berücksichtigen, sondern man ist bemüht, ein Bild mit klarem Kontrast zu erzeugen, so daß die höchstmögliche Abgrenzbarkeit zur Erkennung der erkrankten Stelle erzielt wird, indem die jeweiligen Faktoren durch ungleich-gewichtige Addition (non-uniformly weighed addition) in Abhängigkeit von dem Zustand der Erkrankung, den persönlichen Gegebenheiten und dem Zustand des die erkrankte Stelle umgebenden Gewebes berücksichtigt werden (unter Anwendung der Berechnung mit Näherungswerten
(trial-and-error-method)). In diesem Zusammenhang wird auf G. Hansen et al. "Radiology", 136, Seite 695 (1980) und I. E. Crooks "I.E.E.E. Trans. Nucl. Sei.", NS-27,Seite 1239 (1980) hingewiesen. Aus diesen Gründen wird auf eine einheitliche Abbildung der NMR-Signale verzichtet, wodurch die Austauschbarkeit zwischen den Abbildungen beseitigt wird, so daß unvermeidbar Schwierigkeiten bei der Analyse dieser Abbildungen auftreten.
Im Hinblick auf den vorstehend beschriebenen Status quo der NMR-Aufnahme-Technologie ist es verständlich, daß ein Bedürfnis nach einer Vergleichs- oder Kontrollprobe zur objektiven Bewertung und Beurteilung bezüglich der Betriebssicherheit, Wartung, Regelung, Einstellung von Betriebs- und Arbeitsbedingungen und für die Analyse der gebildeten Abbildungen besteht. Beispiele für Materialien, die bisher bereits als Materialien zur Herstellung von Vergleichsproben für die NMR-Abbildungsmethode vorgeschlagen wurden, umfassen Tetramethylsilan, Hexamethyldisiloxan, Hexamethyl-0 disilan. Neopentan, Natrium-2,2-dimethyl-2-silapentano-5-sulfonat (DSS) und Natrium-2,3-tetradeutero-3-trimethylsilylpropionat. Obwohl diese Materialien üblicherweise bei der chemischen Analyse als Materialien zur Herstellung von Vergleichsproben eingesetzt werden, um die chemische Ver-Schiebung (den chemischen Shift) der NMR-Signale zu messen, sind sie ungeeignet als Ausgangsmaterialien für Vergleichsproben, die dazu dienen sollen, bei der NMR-Diagnose grundlegende Informationen oder Faktoren (Protonendichte ρ ,T1 und T2) zu erhalten.
In einigen Fällen wurden Polymethylmethacrylat und Polyethylen niederer Dichte in einer NMR-Vorrichtung zum Zweck der Einstellung angewendet. Polymethylmethacrylat wird jedoch lediglich zur überprüfung der Linienbreite der chemischen Verschiebung während der chemischen Analyse angewendet und Polyethylen niederer Dichte wird nur angewendet, um das Niveau der Radiofrequenzwellen einzustellen. Beide
36HU2
Materialien sind nicht geeignet als Vergleichs- bzw. Bezugsmaterialien für den Einstellungsvorgang, wenn das System eingesetzt wird, um NMR-Informationen über einen lebenden Körper zu erhalten.
Es wurde bereits vorgeschlagen als Standard für die Überprüfung und Einstellung des Systems Wasser, eine wäßrige Lösung von Mangansulfat, Nickelchlorid oder Kupferchlorid, oder Schwefelsäure anzuwenden, da die NMR-Diagnose zur Untersuchung einer Substanz (d.h. von lebendem Gewebe) angewendet wird, die einen hohen Anteil an Wasser enthält. Wasser ist jedoch als Standard für die NMR-Analyse völlig ungeeignet, weil sein Verhalten durch Änderungen der Untersuchungsbedingungen, der Temperatur, durch Spurenmengen an Verunreinigungen, beispielsweise gelösten Sauerstoff, Eisen oder Nickel, stark beeinflußt wird. Andererseits ist es äußerst schwierig, eine Lösung herzustellen, welche NMR-Signale eines lebenden Gewebes (im Hinblick auf Wassergehalt, T1 und T2) simuliert, indem irgendeine der vorstehend angegebenen Lösungen angewendet wird.
Es sind bereits zahlreiche Feststoffe (Gele) bekannt, die Wasser enthalten und deren Aufbau lebenden Geweben ähnelt. Zu Beispielen für diese Substanzen gehören Gelatine, Agar, Polyacrylamid, Carrageenan, Agarose, Fruchtgelee, gekochte Eier, Konnyaku (Teufelszunge), Alginsäuregel und Sojabohnenquark. Ein Material, dessen Wassergehalt in Übereinstimmung mit dem der inneren Organe des lebenden Körpers ist (d.h. mit einem Wassergehalt von etwa 70 bis 85 Gewichtsprozent), welches außerdem Werte von T1 und T_ in Übereinstimmung mit denen der inneren Organe des lebenden Körpers zeigt, ist bisher nicht bekannt. Obwohl ständige Anstrengungen gemacht wurden, um das Verfahren zur Herstellung dieser Hydrogele zu verbessern, um deren NMR-Signale (p , T1, T„) in übereinstimmung mit denen der lebenden Gewebe zu bringen, indem gewisse Anteile an Verunreinigungen zugemischt wurden, haben diese Versuche bisher noch nicht zum Erfolg geführt,
36HH2
wie nachstehend erläutert wird. Um ein solches Material zur Herstellung eines Modells des lebenden Gewebes (als Phantom) geeignet zu machen, muß es außerdem gute Arbeitseigenschaften aufweisen, muß seine Gestalt gut beibehalten und zufriedenstellende Formbarkeit besitzen, damit innere Organe nachgebildet bzw. simuliert werden können. Ein Material, welches alle genannten Anforderungen erfüllt, ist bisher jedoch noch nicht zur Verfügung gestellt worden. So ist beispielsweise Gelatine mit einem Gehalt von mehr als 70 % Wasser zu weich und zerbricht leicht, während Gelatine mit einem Wassergehalt von 60 bis 70 % übermäßig hohe Werte von T1 und T~ im Vergleich mit dem lebenden Gewebe zeigt. Man hat bereits Untersuchungen über eine chemische Behandlung von Gelatine durchgeführt, um die Verflüssigungsneigung bei Raumtemperatur auszuschalten und die T1- und T_-Werte zu verbessern. Diese Versuche brachten jedoch kein brauchbares Ergebnis, da während der Stufe des Vernetzens und Verfestigens der Gelatine ungleichmäßige Gelatinierung eintrat. Es ist keinesfalls zu erwarten, daß bei Anwendung irgendeiner Gelatine-Zusammensetzung die drei Faktoren, d.h. der Wassergehalt (70 bis 80 %) und T1 und T2 den entsprechenden Werten eines lebenden Gewebes angeglichen werden können. Andererseits kann zwar Polyacrylamidgel mit einem Wassergehalt im Bereich von 70 bis 85 % hergestellt werden, ein solches Gel zeigt jedoch übermäßig hohe T2~Werte und neigt zum Verlust der gleichförmigen Struktur während der Stufe der Vernetzungspolymerisation (Gelatinierung). Weitere Nachteile eines solchen Polyacrylamidgels bestehen darin, daß das Gel als solches so brüchig ist, daß es leicht zerbricht und daß die NMR-Signale sich im Verlauf der Zeit ändern.
Zu anderen bekannten Materialien gehören Sojabohnenquark (Tofu), Carrageenan, Alginsäure, Agar, Agarose, gekochtes Ei, Poly (2-hydroxyethyl-methacrylat)-Gel, Curdlan (I. Maeda et al. "Agr. Biol. Chem.", _3_1, Seite 1184 (1967)), Carboxymethylcellulose (CMC), Acrylnitril-Stärke-Pfropfpolymer-Gel
36HU2
(E. B. Bagley et al. "Ind. Eng. Chem. Prod. Res. Dev.", 14, Seite 105 (1975)), Xanthangummi, Akazienbohnengummi, Tragacanthgummi, Furcellaran, Methylcellulose, Casein, Albumin, Fucoidin, Triethanolamin-Alginat, Tamarindengummi, Karayagummi, Gattigummi und Fruchtgelee (wie Pectingel). All diese Materialien haben jedoch zu geringe Festigkeit, um als Materialien zur Herstellung von Modellen geeignet zu sein, und darüberhinaus ist der Wassergehalt jedes dieser Materialien begrenzt, so daß dieser und die Werte T1 und T9 der Materialien nicht in Übereinstimmung mit denen des lebenden Gewebes gebracht werden können. Obwohl Konnyaku und Poly(N-vinylpyrrolidon) einigermaßen zufriedenstellende Formbeständigkeit und Formbarkeit zeigen, ist der Wassergehalt des zuerst genannten Materials zu hoch und führt zu extrem hohen T1- und T„-Werten, während das zuletzt genannte Material einen geeigneten Wassergehalt besitzt, jedoch zu hohe T1- und T9-Werte hat. Selbst wenn ein Modifizierungsmittel, wie Nickel, Mangan, Kupfer oder Graphit zu Poly(N-vinylpyrrolidon) zugefügt wird, ist es nicht möglich, beide Werte T1 und T9 den entsprechenden Werten des lebenden Gewebes anzugleichen.
Aufgrund der Tatsache, daß alle bekannten Materialien (chemische Substanzen) zahlreiche Nachteile aufweisen, wie sie vorstehend beschrieben wurden, hat man in der Praxis, wenn auch zögernd, frisches tierisches Gewebe als Kontrollmaterial eingesetzt. Ein solches Material tierischen Ursprungs unterliegt jedoch im Verlauf der Zeit starkem Abbau, selbst wenn es an einem kalten Ort aufbewahrt wird (vgl. R. V. Damadian, US-PS 3 789 832 (1974J, und man hat wesentliche Unterschiede zwischen den Proben aufgefunden, die von einzelnen Tieren derselben Spezies stammten. Unter diesen Umständen wird die vernünftige und wohlbegründete Ansicht vertreten, die bereits wiederholt geäußert wurde, beispielsweise durch E. L. Madsen "Mag. Res. Imag.", J_, Seite 135 (1982), daß es erforderlich ist, ein wasserhaltiges Material zur Herstellung eines Phantoms aufzufinden,
welches nicht aus einem lebenden Körper stammt (d.h. eine chemische Substanz ist) und welches während langer Dauer wiederholt anwendbar ist und während dieser Zeit im wesentlichen gleiche NMR-Informationen ( PfT1, T„) zeigt und welches darüberhinaus verbesserte Formbeständigkeit und zufriedenstellende Formbarkeit besitzt.
Es ist darüberhinaus erforderlich, die genaue sterische Lage einer bestimmten erkrankten Stelle zu erfahren oder den genauen Abstand dieser Stelle von bestimmten Standard-Orten auf der Oberfläche des Körpers des Patienten zu bestimmen, bevor ein innerer Eingriff an dem Patienten zur Untersuchung oder ärztlichen Behandlung stattfindet, um die Wirkung der chirurgischen Behandlung zu verbessern und um eine Schädigung der die erkrankte Stelle umgebenden normalen Gewebe durch die chirurgische Behandlung möglichst gering zu halten. Ein Beispiel für solche Diagnosemethoden ist die sogenannte NMR-CT-Methode (Kernresonanz-Schnitt-Tomographie) . Zwar können viele innere Organe und verschiedene erkrankte Stellen mit Hilfe der NMR-CT-Methode deutlich abgebildet werden, ohne daß ein innerer Eingriff in den lebenden Körper erfolgt, mit Hilfe der NMR-CT-Methode ist es jedoch nicht möglich, deren Lage, speziell die relative Lage oder den Abstand einer erkrankten Stelle von einer bestimmten Stelle an der Oberfläche des Körpers des Patienten festzustellen.
Bei der ärztlichen Behandlung durch Radiographie oder bei verschiedenen chirurgischen Operationen oder Behandlungen ist man bestrebt, das lebende Gewebe an einer bestimmten erkrankten Stelle des lebenden Körpers zu zerstören oder zu resezieren, was durch eine andere spezifische Stelle auf der Oberfläche oder Haut des Körpers erfolgen muß. Es ist daher wesentlich, durch vorhergehende Messungen den genauen Zusammenhang zwischen der spezifischen Stelle auf der Haut und der bestimmten erkrankten Stelle im Inneren des lebenden Körpers festzustellen. In Fällen, in denen sich zufällig auf der Hautoberfläche ebenfalls eine erkrankte Stelle,
36UU2
wie ein Hematom oder ein Tumor befindet, können beide erkrankte Stellen, d.h. die erkrankte Hautstelle und die erkrankte Stelle im Inneren des lebenden Körpers gleichzeitig und deutlich abgebildet werden. Ein solcher Fall ist jedoch selten und nicht zu erwarten.
Die zweckmäßigste Maßnahme besteht deshalb im Auftragen einer Substanz, die ein deutliches NMR-Signal abgibt, das verschieden von dem durch das normale Hautgewebe emittierte Signal ist, auf eine bestimmte Stelle der Haut (auf die normale Haut des lebenden Körpers) über den Querschnitt der erkrankten Stelle innerhalb des Körpers, so daß die spezifische Stelle an der Oberfläche des Körpers zusammen mit dem Bild der erkrankten Stelle im Körper auf dem NMR-Querschnittsbild abgebildet wird. Es ist jedoch nicht einfach, eine Substanz zur Verfügung zu stellen (eine solche Substanz wird auf diesem Fachgebiet auch als "Haut-Markierungsmittel" bezeichnet), welche die vorstehend erwähnten Erfordernisse im Bereich der Betriebsbedingungen bei der NMR-Diagnose stets erfüllt. Wasser (reines Wasser) ist die erste Substanz, die als geeignetes Material für diesen Zweck in Betracht gezogen werden könnte. Reines Wasser sendet ein intensiveres Protonensignal aus, als die Haut, die 51 bis 69 % Wasser enthält, wobei die longitudinale Relaxationsζext (T1) und insbesondere die transversale Relaxationszeit (T0) verlängert sind. Wasser hat außerdem den Vorteil, daß es die Haut nicht schädigt. Jedoch hat reines Wasser keine Formbeständigkeit, wenn es auf die Haut aufgetragen wird. Diese Schwierigkeit kann vermieden werden, indem ein mit Wasser gefüllter Beutel auf der Hautoberfläche befestigt wird. Es ist jedoch wünschenswert, daß ein Marker bzw. Markierungsmittel mit anfänglich willkürlicher Gestalt und willkürlichen Dimensionen auf die Oberfläche des lebenden Körpers aufgebracht wird und danach stufenweise die Randbereiche des Markers während der nachfolgenden Verfahrensschritte abgeschnitten werden, während der Schnittabbildungen des Markers zusammen mit Abbildungen
36HH2
der erkrankten Stelle erzeugt werden, so daß die Gestalt und die Abmessungen des Markers denen der erkrankten Stelle angeglichen v/erden, wobei eine Abbildung der erkrankten Stelle (mit bestimmter Gestalt und bestimmten Abmessungen) auf der Hautoberfläche ausgebildet wird. Da ein Wasser enthaltender Beutel nicht geschnitten werden kann, erfüllt er diese Anforderungen nicht. Es sind bereits einige Materialien bekannt, die hohen Wassergehalt haben und ähnliche NMR-Signale wie Wasser aussenden und die außerdem geschnitten werden können, so daß ihre Gestalt und Abmessungen in Übereinstimmung mit denen der erkrankten Stelle gebracht werden können. Beispiele dafür sind Gele von Gelee, Fruchtgel, Agar, Carrageenan, Carboxymethylcellulose, Polyvinylalkohol-Komplexe von Borsäure, Sojabohnenguark, Alginsäure, Agarose, Curdlan, Acrylnitril-Stärke-Pfropfpolymere, Xanthangummi, Akazienbohnengummi, Tragacanthgummi, Furcellaran, Methylcellulose, Fucoidin, Tamarindengummi, Karayagummi und Gattigummi. Alle diese Gele haben jedoch schlechte mechanische Festigkeit und einige dieser Gele besitzen keine Formbeständigkeit, so daß sie ungeeignet sind, an einer gewissen Stelle der Hautoberfläche zu haften und dort fixiert zu werden.
Zwar hat ein Kongorot-Komplex von Polyvinylalkohol hohen Wassergehalt und hohe Elastizität ähnlich der von weichem Kautschuk, dieses Material ist jedoch nicht vorteilhaft, weil es schädlich gegenüber lebenden Geweben ist, wie in den nachstehenden Literaturstellen erläutert ist: S. Niedermeier "Graefes Archiv für Ophthalmol", 161, Seite 547 (1960), C. L. Schepens et al. "Arch. Ophthalmol.", 64, Seite 868 (1960), W. C. Everett "Klin. Monatsbl. Augenheilkd.", 141, Seite 764 (1962) und Ei Sakaue "Jap. J. of Clinical Ophthalmology", Vi, (1), Seite 7 (1964). Auch Polyacrylamidgel ist schädlich gegenüber dem lebenden Körper und hat den weiteren Nachteil der fehlenden mechanischen Festigkeit.
36HH2
- 15 -
- Konnyaku besitzt Formbeständigkeit trotz der Tatsache, daß es etwa 98 % Wasser enthält, und sendet ein NMR-Signal aus, welches dem von Wasser äußerst nahekommt. Darüberhinaus kann es beliebig geschnitten werden. Konnyaku ist jedoch ungeeignet zur raschen und einfachen Anwendung, die bei der tatsächlichen klinischen Behandlung erforderlich ist, weil Schwierigkeiten bei der Lagerung auftreten. Diese Schwierigkeiten sind auf die Tatsache zurückzuführen, daß Konnyaku zum Zusammenbruch oder zur Verflüssigung neigt und der schwerwiegenden Synerese, Kontraktion und Deformation unterliegt, falls er nicht in einem Gefäß aufbewahrt wird, das mit einer starken Alkalilösung (pH 11 bis 12) gefüllt ist und ein antiseptisches Mittel enthält.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Material zur Verfügung zu stellen, das für die Diagnose durch Abbildung durch kernmagnetische Resonanz (NMR) geeignet ist, welches nicht aus einem lebenden Körper stammt und trotzdem NMR-Charakteristika (p » T1/ T„) zeigt, die äquivalent und gleichwertig denen des lebenden Gewebes sind und welches diese NMR-Charakteristika stabil beibehält, welches darüberhinaus verbesserte Verformbarkeit und Verarbeitbarkeit besitzt und zufriedenstellende Formbeständigkeit hat.
Weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Material zur Verfügung zu stellen, das zur Diagnose durch Abbildung durch Kernresonanz-Spektroskopie (NMR) verwendbar ist, welches zu der gewünschten Gestalt verformt werden kann und welches seine ursprüngliche Gestalt selbst bei Aufbewahrung bei 37°C beibehält, trotz der Tatsache, daß es einen hohen Anteil an Wasser enthält.
Es ist außerdem Aufgabe der Erfindung,ein Material zur Verwendung für die Diagnose durch Abbildung durch Kernresonanz-Spektroskopie (NMR) zur Verfügung zu stellen, dem ein hoher Anteil an Fett einverleibt werden kann, so daß ein Phantom herge-
36HH2
stellt werden kann, welches lebendes Fettgewebe nachbildet, in welchem eine kleine Menge an Wasser enthalten ist.
Die weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein für die Diagnose durch Abbildung durch Kernresonanz-Spektroskopie (NMR) geeignetes Material zu schaffen, aus dem ein Phantom hergestellt werden kann, welches alle Eigenschaften für ein Modell im Hinblick auf Kernresonanz-Informationen über Luft, stagnierende Flüssigkeit oder Blut aufweist, die einem lebenden Organ äquivalent sind, wenn es mit einem= Hohlraum oder einem Hohlraum, der Wasser enthält, versehen wird, um die Trachea, Lunge, Blutgefäße, den Magen, die Blase, Ureter oder Urethra nachzubilden.
Weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein für die Diagnose durch Kernresonanz-Abbildung (NMR) verwendbares Material zur Verfügung zu stellen, aus dem ein unschädlicher Marker zum Auftragen auf die Oberfläche der Haut hergestellt werden kann, wobei der Marker beständige NMR-Eigenschaften (Wassergehalt, T., T„) aufweist, die verschieden von denen der Hautoberfläche des lebenden Körpers sind, und zufrieden^- stellende Formneständigkeit besitzt und trotzdem durch Schneiden in jede beliebige Gestalt gebracht werden kann.
Weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein zur Diagnose durch Kernresonanz-Abbildung (NMR) geeignetes Material zu schaffen, aus dem ein auf die Oberfläche der Haut aufzutragender Marker hergestellt werden kann, der an jeder beliebigen Stelle der Oberfläche eines lebenden Körpers haftet und dort fixiert werden kann.
Die vorstehenden und andere Aufgaben der Erfindung sind aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung ersichtlich.
Das erfindungsgemäß zur Verfügung gestellte Material für die Diagnose durch kernmagnetische Resonanz-Äbildung umfaßt ein Hydrogel mit hohem Wassergehalt, welches mit
36H142
Hilfe eines Verfahrens erhältlich ist, das folgende Verfahrensschrite umfaßt: eine Gießstufe, in der eine wäßrige Lösung, die mehr als 8 Gewichtsprozent, jedoch nicht mehr als 50 Gewichtsprozent eines Polyvinylalkohole mit einem Hydrolysegrad von nicht weniger als 98 Molprozent und einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von nicht weniger als 100 0 enthält, in eine Form der gewünschten Gestalt und Abmessungen gegossen wird, eine Gefrierstufe, in der die vergossene wäßrige Lösung auf eine Temperatur nicht höher als -100C abgekühlt wird, wobei eine gekühlte gefrorene Masse erhalten wird, und eine Auftaustufe, in der die gekühlte gefrorene Masse aufgetaut wird, wobei die Gefrierstufe und die Auftaustufe bis zu achtmal wiederholt werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein Material für die Diagnose durch Kernresonanz-Abbildung zur Verfügung gestellt, welches ein Hydrogel mit hohem Wassergehalt darstellt und mit Hilfe eines Verfahrens herstellbar ist, bei dem in einer Gießstufe eine wäßrige Lösung, die mehr als 8 Gewichtsprozent, jedoch nicht mehr als 50 Gewichtsprozent eines Polyvinylalkohol mit einem Hydroylsegrad von nicht weniger als 98 Molprozent und einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von nicht weniger als 1000 enthält, in eine Form der gewünschten Gestalt und Abmessungen eingegossen wird, in einer Gefrierstufe die vergossene wäßrige Lösung auf eine Temperatur nicht höher als -100C abgekühlt wird, um eine gekühlte gefrorene Masse zu erhalten, und in einer partiellen Entwässerungsstufe die gekühlte Masse im Vakuum entwässert wird, bis die prozentuale Entwässerungsrate (der prozentuale Entwässerungsgrad) einen Wert von nicht weniger als 3 Gewichtsprozent erreicht hat.
Die Erfindung wird durch die beigefügten Figuren näher erläutert.
In diesen Figuren sind
36UH2
Figur 1 eine perspektivische Darstellung, die eine Ausführungsform des erfindungsgemäß zur Verfügung gestellten Materials für die NMR-Diagnose zeigt,
Figur 2 eine perspektivische Ansicht, die eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäß zur Verfügung gestellten Materials für die NMR-Diagnose zeigt, und
Figur 3 eine perspektivische Ansicht, die noch eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäß geschaffenen Materials für die NMR-Diagnose darstellt.
Die Erfindung wird nachstehend ausführlicher erläutert.
Der für die Zwecke der Erfindung verwendete Polyvinylalkohol sollte einen Hydrolysegrad von nicht weniger als 98 Molprozent, vorzugsweise nicht weniger als 98,5 Molprozent (bezogen auf Polyvinylacetat als Ausgangsmaterial), besitzen. Es ist außerdem wesentlich, daß der Polyvinylalkohol einen Polymerisationsgrad von nicht weniger als 1000 hat.
Gemäß der Erfindung wird in der ersten Stufe eine den vorstehend angegebenen Polyvinylalkohol enthaltende wäßrige Lösung hergestellt. Die Konzentration des Polyvinylalkohols in der Lösung sollte im Bereich von mehr als 8 Gewichtsprozent bis nicht mehr als 50 Gewichtsprozent liegen und vorzugsweise 9 bis 45 Gewichtsprozent betragen. Speziell dann, wenn das erfindungsgemäße Material zur Ausbildung eines Haut-Markierungsmaterials für die NMR-Diagnose eingesetzt wird, kann die Konzentration des Polyvinylalkohols in der wäßrigen Lösung vorzugsweise im Bereich von mehr als 8 Gewichtsprozent bis nicht mehr als 20 Gewichtsprozent, insbesondere 9 bis 15 Gewichtsprozent, betragen. In der nächsten Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens
36H142
wird die vorstehend beschriebene und in den Patentansprüchen definierte wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol in eine Form gegossen, um sie zu einer gewünschten Gestalt zu verformen, einschließlich kreisförmiger, rechteckiger und elliptischer Platten oder Formen und streifenartiger Platten im Fall der Ausbildung eines Haut-Markers oder Phantoms aus dem erfindungsgemäßen Material. Das Phantom kann außerdem gewünschtenfalls zu kugelartiger, ringförmiger, zylindrischer und rohrförmiger Gestalt verformt werden. Dann wird die geformte Masse abgekühlt, um sie zu gefrieren, und die gefrorene Masse wird aufgetaut, wobei ein Hydrogel mit hohem Wassergehalt hergestellt wird. Dieses Hydrogel wird erfindungsgemäß für den angestrebten Verwendungszweck zur Verfügung gestellt. Das durch die Erfindung erhaltene Hydrogel mit hohem Wassergehalt kann wiederholten Gefrier-Auftau-Zyklen bis zu achtmal bzw. acht Zyklen unterworfen werden, wenn gewünscht wird, ein Material für die NMR-Diagnose herzustellen, das besonders hohe mechanische Festigkeit besitzt. Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist zu empfehlen, daß die Gefrier-Auftau-Zyklen zwei- bis achtmal wiederholt werden, in Anbetracht der Tatsache, daß die vorteilhafte Erhöhung der Härte des Hydrogels aufgrund der Erhöhung der Anzahl von wiederholten zyklischen Behandlungen bei achtmaliger Wiederholung der Zyklen einen Sättigungswert erreicht und daß nach dem neunten Zyklus die Erhöhung der Härte oder Festigkeit des Hydrogels nicht mehr so hoch ist.(In diesem Zusammenhang wird auf den Artikel von Masao Nambu "Polymer Application", 32, Seite 523 (1983) hingewiesen.)
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die gefrorene Masse im Vakuum partiell dehydratisiert bzw. entwässert werden, nachdem sie abgekühlt und gefroren ist, wobei diese partielle Dehydratisierung anstelle der Durchführung der Gefrier- und Auftaustufe angewendet wird. Wenn eine partielle Dehydratisierungsstufe im Vakuum angewendet wird, wird die mechanische Festigkeit des Hydrogels in dem
Maß verbessert, in dem der prozentuale Dehydratisierungsgrad erhöht wird. Es ist hier festzuhalten, daß der in der Beschreibung und den Patentansprüchen verwendete Ausdruck "prozentualer Dehydratisierungsgrad" durch die prozentuale Verminderung des Gewichts des gekühlten und verfestigten Gels ausgedrückt wird. Es ist jedoch nicht notwendig, den prozentualen Dehydratisierungsgrad bis zu einem extrem hohen Wert zu erhöhen, um ein festes Gel auszubilden, und der prozentuale Dehydratisierungsgrad sollte nicht weniger als 3 Gewichtsprozent betragen und vorzugsweise im Bereich von nicht weniger als 3 Gewichtsprozent bis nicht mehr als 60 Gewichtsprozent, insbesondere nicht weniger als 3 Gewichtsprozent bis nicht mehr als 35 Gewichtsprozent betragen, um die Formbeständigkeit und die Bearbeitbarkeit des gebildeten Gels zu verbessern.
Partielle Dehydratisierung in Vakuum bedeutet, daß das Hydrogel unter vermindertem Druck in bestimmtem Ausmaß dehydratisiert wird, wobei der Wert des verminderten Druckes 0 nicht speziell begrenzt ist. So kann der verminderte Druck beispielsweise im Bereich von nicht mehr als 1 mmHg, vorzugsweise nicht mehr als 0,1 mmHg, und insbesondere nicht mehr als 0,08 mmHg, betragen. Die Form unterliegt keiner speziellen Beschränkung, soweit mit Hilfe der Form ein Formkörper erhalten wird, der die gewünschte zylindrische, rohrförmige, ringförmige, streifenartige etc. Gestalt hat. Die Dicke (Gleichförmigkeit der Dicke oder Dickenverteilung) und die Gestalt und Abmessung des Formkörpers können in Abhängigkeit von der praktischen Anwendung bei der NMR-Diagnose in geeigneter Weise gewählt werden.
Das einzige Material zur Ausbildung eines Hydrogels, d.h. der gelbildende Bestandteil, das erfindungsgemäß eingesetzt wird, ist der in den Patentansprüchen definierte Polyvinylalkohol. In der wäßrigen Lösung des Polyvinylalkohols können jedoch auch andere Bestandteile oder Zusätze, welche die Gelatinierung des Polyvinylalkohols nicht behindern,
3614U2
vorhanden sein, wobei die Menge der gleichzeitig vorliegenden Zusätze beispielsweise so geregelt wird, daß sie nicht mehr als die Hälfte des Gewichts des Polyvinylalkohols in der gelbildenden Lösung beträgt.
Beispiele für die Zusätze, welche die Gelatinierung des Polyvinylalkohols nicht behindern und in der gelbildenden Lösung enthalten sein können, sind Alkohole, wie Isopropylalkohol, Glycerin, Propylenglycol und Ethylalkohol, Proteine, wie Casein, Gelatine und Albumin, Lipide bzw. Fettsubstanzen, wie Lecithin, Monostearin und Tristearin, Saccharide und Polysaccharide, wie Glucose, Agar und Carrageenan, organische Verbindungen, wie Butyl-p-hydroxybenzoat und Phthalocyanine sowie Flavanthrone, anorganische Verbindungen, anorganische Salze und organische Salze, wie Nickelsalze, Kupfersalze, Mangansalze, Eisensalze, Graphit, Aktivkohle, Siliciumdioxid-aluminiumoxid, Zeolithe und Calciumsilicat. Einer oder mehrere dieser Zusätze kann direkt oder in Form einer wäßrigen Lösung oder Suspension unter Rühren zu der wäßrigen Lösung des Polyvinylalkohols zugefügt werden und in dieser gleichförmig dispergiert werden, wonach die wäßrige Lösung oder Dispersion dem nachfolgenden Gefrieren und anderen Behandlungsstufen unterworfen werden kann.
Erfindungsgemäß kann der Wassergehalt der einzelnen Hydrogele beliebig variiert werden, um ihn in Übereinstimmung mit dem Wassergehalt von verschiedenen lebenden Geweben zu bringen, so daß verschiedene Phantome erhalten werden, die zur Anwendung für die NMR-Diagnose ausgebildet sind. Erfindungsgemäß können außerdem Hydrogele hergestellt werden, deren Wassergehalt sie gut geeignet zur Verwendung als Haut-Marker bei der NMR-Diagnose machen. Der Wassergehalt eines bestimmten Hydrogels hängt von der Zubereitung oder Zusammensetzung der wäßrigen Lösung oder Suspension von PoIyvinylalkohol ab, die in der Anfangsstufe eingesetzt wird.
Wenn die wäßrige Lösung oder Suspension von Polyvinylalkohol nach dem Gefrieren einer partiellen Dehydratisierungsstufe
unterworfen wird, kann der Wassergehalt des gebildeten Hydrogels durch Errechnung der Menge des entfernten Wassers in der partiellen Dehydratisierungsstufe bestimmt werden. Der Wassergehalt eines Hydrogels, welches ohne partielle Dehydratisierung durch einfaches Gefrieren und Auftauen (oder durch wiederholte Gefrier-Auftau-Zyklen) hergestellt wurde, kann in einfacher Weise errechnet werden, da die in der Anfangsstufe eingesetzte wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol gelatiniert worden ist, ohne daß Wasser daraus entfernt wurde.
Ein zur Verwendung für die NMR-Diagnose geeignetes bestimmtes Phantom, welches erfindungsgemäß hergestellt wurde, hat daher einen vorbestimmten Wassergehalt, der so eingestellt worden ist, daß der Wassergehalt des spezifischen lebenden Gewebes nachgeahmt wird, wie von Haut (Wassergehalt 51 bis 69 %), Ureter (Wassergehalt 58 %), Lig. nuchae (Wassergehalt 58 %), Achillessehne (Wassergehalt 63 %), Zunge (Wassergehalt 60 bis 68 %), Prostata (Wassergehalt 69 bis 76 %), Linse (Wassergehalt 67 bis 70 %) , Leber (Wassergehalt 73 bis 77 %), Magen (Wassergehalt 80 %), Pankreas (Wassergehalt 75 %), Dünndarm (Wassergehalt 80 %), Skelettmuskeln (Wassergehalt 79 bis 80 %), Uterus (Wassergehalt 80 %), Thymus (Wassergehalt 82 %), Blase (Wassergehalt 82 %). Die erfindungsgemäß hergestellten Phantome oder Modelle sind dadurch gekennzeichnet, daß sie T1- und !"--Werte zeigen, die praktisch mit denen der nachgeahmten lebenden Gewebe übereinstimmen. Ein Phantom, das ein fettreiches Gewebe nachahmt, kann hergestellt werden, indem ein Fett oder Lipid der anfänglich hergestellten wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol zugemischt wird, wonach dieses gleichförmig in der Lösung dispergiert wird. Wenn beispielsweise gewünscht wird, ein Phantom herzustellen, welches ein 40 % Wasser enthaltendes Fettgewebe nachahmt, wird eine äquivalente Menge an Lecithin oder Tristearin oder eines ähnlichen Lipids in einer wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol mit einem Wassergehalt von 80 % dispergiert. Zur Herstellung eines
36HU2
Phantoms, welches ein Gewebe mit höherem Fettgehalt nachahmt, wird ein festes Fett, wie Monostearin oder Tristearin, durch Erhitzen verflüssigt und danach wird das verflüssigte Fett der wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol zugesetzt, die auf eine Temperatur von nicht weniger als 7 00C erhitzt worden ist, um auf diese Weise das Fett gleichmäßig in der Lösung zu dispergieren, bevor die Gefrierstufe des erfindungsgemäßen Verfahrens durchgeführt wird, um auszuschliessen, daß die Formbeständigkeit des Phantoms (Gels) aufgrund der Anwesenheit des Fettes beeinträchtigt wird. Durch die vorstehend beschriebenen Verfahrensschritte kann ein Phantom entsprechend einem Fettgewebe mit einem Wassergehalt von 15 bis 30 % hergestellt werden und das so hergestellte Phantom hat T.- und T„-Werte, die im wesentlichen mit den Werten des Fettgewebes eines lebenden Körpers übereinstimmen.
Gemäß einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung können zwei oder mehr Phantome, die sich in ihrem Wassergehalt voneinander unterscheiden, miteinander verbunden oder nebeneinander angeordnet werden, so daß ein Verbund-Phantom ausgebildet wird. Als Klebmittel zur Herstellung eines solchen Verbund-Phantoms kann ein Kleber auf Cyanacrylatbasis eingesetzt werden, es ist jedoch günstiger, wenn eine wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol, die den gewünschten Wassergehalt hat, auf die miteinander zu verbindenden Flächen aufgetragen wird und danach die mit der wäßrigen Lösung überzogenen Flächen miteinander verbunden werden, wonach zusätzliche Gefrier- und Tau-Operationen angeschlossen werden.
Wenn ein Haut-Marker aus dem erfindungsgemäßen Material hergestellt wird, ist es empfehlenswert, daß dessen Wassergehalt auf einen um mindestens 5 % höheren Wert (der nicht niedriger ist als ein Wert im Bereich von 56 bis 74 %) als der Wassergehalt der Haut des lebenden Körpers eingestellt wird (der letztere liegt normalerweise im Bereich von 51 bis 69 %), und es wird stärker bevorzugt, daß der
36Ϊ4Η2
Wassergehalt des Haut-Markers auf einen Wert von nicht weniger als 80 % eingestellt wird, um eine klare Abbildung zu erzielen.
Erfindungsgemäß kann das zur NMR-Diagnose verwendete Material, das eine geeignete Gestalt hat, durch Verformen mit Hilfe einer Form hergestellt werden, die den gewünschten Formhohlraum aufweist.
Gemäß einer Alternative wird ein Gel mit einer bestimmten gewünschten Gestalt hergestellt, wonach das Gel mit Hilfe einer Schere oder eines scharfen Messers zugeschnitten werden kann, um es in die endgültige gewünschte Gestalt zu bringen. Darüberhinaus kann ein zylindrischer Stab oder ein Rundstab in der Stufe der Herstellung des Phantoms, das zur NMR-Diagnose angewendet wird, in die Form gelegt werden oder kann ein heißer Eisenstab mit kreisförmigem Querschnitt in das verfestigte Hydrogel eingeschoben werden, so daß in dem Phantom ein Kanal gebildet wird, der ein Blutgefäß nachbildet. Auf diese Weise kann ein Phantom ausgebildet werden, durch welches ein Wasserstrom geleitet wird, um den Blutstrom in einem lebenden Körper nachzustellen.
Andererseits kann ein Haut-Marker für die NMR-Diagnose auch eine solche Gestalt oder einen solchen Umriß haben, daß er eine erkrankte Stelle (oder eine angenommene erkrankte Stelle) simuliert. Außerdem kann eine Membran oder Platte, die einen großen Hautbereich bedeckt, hergestellt werden, und in dieser ein Hohlraum oder Leerbereich ausgehöhlt werden, so daß der Leerbereich als markierte Stelle angewendetwerden kann. Ein erfindungsgemäß aus dem Material für die NMR-Diagnose hergestelltes Phantom hat Werte für T. und T„, die im wesentlichen mit denen des lebenden Gewebes übereinstimmen und erfüllt somit die Erfordernisse im Hinblick auf die NMR-Signale (Wassergehalt, T1, T_) für die Ausbildung eines Modells, das dem lebenden Gewebe äquivalent ist, und hat einen Wassergehalt, der innerhalb eines weiten Bereiches von 50 bis 92 Gewichts-
36HH2
prozent variiert werden kann, so daß er den Wassergehalt von verschiedenen lebenden Geweben umfaßt, der von 58 bis 61 % für Haut und Lig. nuchea bis 78 bis 82 % für Leber und Blase schwankt.
Andererseits hat ein Haut-Marker,der aus dem Material für die NMR-Diagnose gemäß der Erfindung hergestellt worden ist, einen Wassergehalt bis 80 bis 92 Gewichtsprozent und sendet daher ein NMR-Signal aus, das deutlich verschieden von dem von der Haut des lebenden Körpers emittierten Signal ist, die 51 bis 69 % Wasser enthält, so daß mit Hilfe des Haut-Markers zusammen mit dem Bild der erkrankten Stelle eine unterscheidbare Abbildung auf der tomographischen Aufzeichnung ausgebildet wird. Obwohl der erfindungsgemäße Haut-Marker einen großen Anteil an Wasser enthält, hat er Formbeständigkeit selbst bei 37°C, so daß er zu einem Formkörper kautschukartiger Elastizität mit der gewünschten Gestalt verformt werden kann und auf die gewünschte bestimmte Stelle an der Oberfläche des lebenden Körpers angeordnet und auf dieser in engem Kontakt fixiert werden kann. Der Haut-Marker kann in einfacher Weise in situ mit Hilfe eines Klebepflasters oder einer Bandage fixiert werden und die Gestalt und Abmessungen des Markers können mit denen der erkrankten Stelle in Übereinstimmung gebracht werden, indem die Randbereiche des Markers mit Hilfe einer Schere abgeschnitten werden, während die Form der erkrankten Stelle fortschreitend diagnostiziert wird.
Wenn das erfindungsgemäße Material als Haut-Marker verwendet wird, kann das kautschukartige Hydrogel, das einen hohen Wassergehalt hat, direkt ohne jegliche Verpackung und weitere Verarbeitung eingesetzt werden oder kann ein Hydrogel, welches die gewünschte Gestalt hat, in eine Polyethylen-, Polypropylen- oder Nylon-Folie verpackt werden und das so verpackte Hydrogel ohne zusätzliche Formung angewendet oder nach dem Zuschneiden auf die passenden Abmessungen angewendet werden. In allen Fällen kann das erfindungsgemäß zur
Verfügung gestellte Material in beständiger Weise aufbewahrt werden und bleibt selbst während einer Lagerdauer von mehr als einem halben Jahr in dem ursprünglichen Zustand mit hohem Wassergehalt. Es behält daher die ursprüngliehen NMR-Abbildungscharakteristika bei, die sich deutlich von denen des lebenden Gewebes unterscheiden, wenn es in einem verschlossenen Behälter aufbewahrt wird.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele beschrieben. In diesen Beispielen bedeuten die Proζentangaben Gewichtsprozent.
, Beispiel 1
Ein Phantom 10 für die BiIdüberprüfung mit der in Figur gezeigten Form wurde hergestellt. In eine Gießform zum Formen einer Kreisscheibe mit einer Dicke von 1 cm und einem Durchmesser von 20 cm wurden 314 g einer 18,6-prozentigen wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 1000 und einem Hydrolysegrad von 98 Molprozent gegossen. Die Form wurde dann auf -300C gekühlt, wobei eine gefrorene Masse gebildet wurde, aus der 22 g Wasser unter vermindertem Druck von 0,1 mmHg entfernt wurden. Die Temperatur der Form wurde dann wieder auf Raumtemperatur gebracht und die dehydratisierte Masse wurde aus der Form entnommen, wobei ein Gel in Form einer Kreisscheibe mit einem Wassergehalt von 80 % erhalten wurde. Das so hergestellte Gel wurde in einem verschlossenen Behälter aufbewahrt. Der Wassergehalt des Gels war praktisch gleich dem Wassergehalt von Skelettmuskeln, Dünndarm, Magen, Uterus und Niere des menschlichen Körpers (im Bereich von 7 8 bis 81 %).
Die so hergestellte Kreisscheibe wurde auf eine horizontal angeordnete 3 mm dicke Platte aus Acrylharz aufgelegt, die in einem statischen Magnetfeld (0,15 T) einer NMR-Diagnosevorrichtung angeordnet wurde und das Bild der Kreisscheibe
-27- 36UH2
wurde von oben in vertikaler Richtung aufgenommen. Dabei wurde eine perfekte Kreisscheibe abgebildet und es wurde gefunden, daß die so abgebildete Kreisscheibe auf der Anzeigevorrichtung oder -aufzeichnung gleichförmige Helligkeit bzw. Intensität über ihre gesamte Fläche hatte.
Die Gleichförmigkeit oder Homogenität des Gels in Form der Kreisscheibe wurde durch folgenden Versuch bestätigt. Zwei kleine Scheiben mit einem Durchmesser von 7,5 mm und einer Dicke von 1 cm wurden aus willkürlich gewählten Teilen der gelatinierten Kreisscheibe ausgeschnitten und in dem Proberohr (Durchmesser 7,5 mm) eines NMR-Spektrometers (0,47T) für die Mikroanalyse angeordnet. Die Protonendichte wurde mit Hilfe der 90°-Impulsmethode bei 37°C gemessen, T„ wurde mit Hilfe der Spin-Echomethode gemessen und T1 wurde mit Hilfe der Inversions-Rückstell-Methode (inversion recovery methode) gemessen. Die gleichen Versuche wurden an zehn Proben durchgeführt, die aus willkürlichen Stellen der aus Gel bestehenden Kreisscheibe ausgeschnitten wurden, einschließlich deren Zentralbereich und deren Randbereiche. Das Ergebnis zeigte, daß alle zehn Proben einen Wassergehalt von 79 bis 80 %, einen T1-Wert im Bereich von 0,5 bis 0,55 s und einen T„-Wert im Bereich von 0,1 bis 0,12 s hatten. Durch dieses Ergebnis wurde bestätigt, daß das erfindungsgemäß zur Verfügung gestellte Hydrogel hinsichtlich der NMR-Informationen homogen ist. Es wurde somit gewährleistet, daß ein NMR-Diagnosesystem, welches eine genaue und gleichmäßige Abbildung der homogenen Hydrogel-Scheibe erzeugte, gut geregelt und eingestellt war und daß auch der Abbildungsmechanismus, der zu einem gleichförmigen Bild der Scheibe mit einem Durchmesser von 20 cm in vertikaler Abbildungsrichtung führte, gut eingestellt und geregelt war. Die Abbildungsbedingungen durch die NMR-Diagnosevorrichtung waren wie folgt:
Anwendung der Spin-Echomethode bei 37°C, Impulsperiodendauer T = 525 Millisekunden Echozeit Te = 48 Millisekunden
Das vorstehend beschriebene Hydrogel wurde als geeignetes Material für die Herstellung eines Modells, das lebendem Gewebe äquivalent ist, bewertet. Dabei wurde die Tatsache berücksichtigt, daß es einen dynamischen Elastizitäts-
5 -2
modul (10 Nm ) von 0,2, der mit dem von Konnyaku vergleichbar ist, daß es bei Raumtemperatur bis 370C und unter einer aus Luft bestehenden Atmosphäre eine Spannungsrelaxation vergleichbar mit der eines Siliconkautschuks zeigt und daß seine Werte ρ , T1 und T2 im wesentlichen gleich denen des lebenden Gewebes sind.
Nach dem Aufbewahren eines abgeschnittenen Stückes des Hydrogels bei Raumtemperatur in einem verschlossenen Behälter während 150 Tagen wurde dieses erneut in das gleiche NMR-Spektrometer (0,47T) gelegt und sein Wassergehalt, T und T? bei 37°C gemessen, wobei folgende Ergebnisse erhalten wurden: Wassergehalt 79 %, T1 = 0,56 Sekunde und T2 = 0,12 Sekunde Es wurde somit gefunden, daß das erfindungsgemäß gebildete Hydrogel während einer Dauer von mindestens fünf 0 Monaten beständig seine NMR-Eigensehaften beibehält.
Vergleichsbeispiel 1
Eine 20 % Gelatine enthaltende wäßrige Lösung wurde auf 00C abgekühlt, um ein 80 % Wasser enthaltendes Gel herzustellen. Das so hergestellte Gel neigte jedoch bei Raumtemperatur zum Brechen und zeigte starke Fluidität. In gleicher Weise wie in Beispiel 1 wurden die Werte T1 und T2 des Gels bei 37°C mit Hilfe des gleichen NMR-Spektrometers gemessen, wobei Werte entsprechend T1 = 2 Sekunden und T„ = 1 Sekunde gefunden wurden. Diese Werte unterscheiden sich beträchtlich von den Werten für lebende Gewebe, die im allgemeinen für T1 etwa 0,5 Sekunde und für T2 etwa 0,05 bis 0,1 Sekunde betragen.
35
Es wurde versucht, die Werte T1 und T„ durch Auflösen von Nickelchlorid-hexahydrat in der Gelatinelösung zu vermindern.
36UH2
Dabei wurde jedoch gleichzeitig mit der Verminderung des Wertes T2 auch der Wert T. wesentlich vermindert und es war unmöglich, den gleichen Zusammenhang einzustellen, wie er zwischen dem Wert T1 und dem Wert T„ in einem lebenden Körper besteht. Es wurde außerdem versucht, Graphit zusammen mit Nickelchlorid-hexahydrat zuzugeben, um den Wert T- selektiv zu vermindern. Dabei konnte jedoch keine homogene Probe hergestellt werden, da der pulverformige Graphit allmählich sedimentierte.
Um die Fluidität des Gelatinegels zu beseitigen, wurde versucht, das Gel mit Hilfe von Glutaraldehyd oder Formalin zu härten. Es war jedoch unmöglich, den T.-Wert des gehärteten Gels auf den Wert von T. = 0,5 Sekunde zu bringen, wenn nicht der Wassergehalt auf 70 % vermindert wurde, wodurch aber eine unerwünschte Verminderung von T„ (0,2 s) erzielt wurde. Dies hatte zur Folge, daß eine große Menge an Graphit zugesetzt werden mußte. Es wurde dann versucht, das Gel durch Zugabe von Aldehyd in Gegenwart von 5000 bis 10000 ppm Graphit zu härten. Das gehärtete Gel war jedoch nicht homogen und konnte nicht mehr zu der gewünschten Gestalt verformt werden.
Beispiel 2
Ein Phantom 20 der in Figur 2 gezeigten Gestalt wurde hergestellt. Eine 29-prozentige wäßrige Lösung eines Polyvinylalkohole mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 2000 und einem Hydrolysegrad von 99 Molprozent wurde in eine Gießform zum Formen eines Zylinders mit einem Durchmesser von 15 cm und einer Höhe von 12 cm gegossen und die eingegossene Masse wurde einem zweimal wiederholten Zyklus aus Gefrieren und Auftauen unterworfen, wobei ein Hydrogel erhalten wurde. Der Wassergehalt des Hydrogels betrug 70 bis 71 % und hatte somit einen Wert, der dem von Leber (Wassergehalt 70 bis 77 %), der Linse (Wassergehalt 67 bis 70 %) und der Prostata (Wassergehalt 69 bis 76 %)
36U142
- 30 des menschlichen Körpers angenähert war.
Der aus Hydrogel bestehende Zylinder wurde dann in dem gleichen statischen Magnetfeld für die NMR-Diagnose angeordnet, wie es in Beispiel 1 angewendet worden war, und etwa 30 tomographische Abbildungen wurden in horizontalen und vertikalen Ebenen in Abständen von 3 mm aufgenommen. Sowohl in den horizontalen, als auch in den vertikalen tomographischen Photographien wurden keine Bildverzerrungen und keine Unregelmäßigkeiten der Abbildungen festgestellt.
Andererseits wurde der gleiche Zylinder in einer NMR-Diagnosevorrichtung auf Supraleitungsbasis (1,5T) angeordnet und die Vorrichtung wurde in gleicher Weise betrieben, wobei in 2 3 horizontalen tomographischen Aufnahmen an den Umfangsbereichen der Aufnahmen Bildverzerrungen festgestellt wurden. Dadurch wurde gefunden, daß das genannte System eine Einstellung benötigte.
Die Ergebnisse von Messungen für T1 und T„ des zylindrischen Körpers aus Hydrogel, die unter Anwendung des gleichen NMR-Spektrometers wie in Beispiel 1 durchgeführt wurden, bestätigten, daß die Werte (T. = 0,2 Sekunde, T„ = 30 Millisekunden) etwa den Werten T1 und T„ der Leber entsprachen.
Ein von dem zylindrischen Formkörper aus Hydrogel abgeschnittenes Stück wurde in einem verschlossenen Behälter 180 Tage bei Raumtemperatur aufbewahrt und danach wieder in dem Proberohr des NMR-Spektrometers angeordnet. Die Meßergebnisse zeigten Werte T. = 0,22 s, T2 = 31 Millisekunden und der Wassergehalt betrug 69 %. Es wurde somit bestätigt, daß alle NMR-Charakteristika bei konstantem Niveau geblieben waren.
Vergleichsbeispiel 2
Unter Anwendung der üblichen Methode wurde ein Polyacrylamidgel hergestellt. Im einzelnen wurden 19g Acrylamid, 0,66 g Ν,ΚΓ-Methylen-bis-acrylamid und 0,05 g Ν,Ν,Ν',Ν1-Tetramethylenethylendiamin in 80 g einer Pufferlösung (Kaliumdihydrogenphosphat/Natriumhydrogenphosphat) mit einem pH-Wert von 7,4 gelöst. Nach dem Entgasen der Lösung bei Raumtemperatur durch Verminderung des Druckes auf 2 0 mmHg wurde der Druck durch Einleiten eines Stickstoffstroms wieder zurück auf Atmosphärendruck gebracht. Während des Durchleitens des Stickstoffstromes wurde 0,05 g Ammoniumperoxydisulfat unter kräftigem Rühren zu der Lösung gegeben und in dieser gelöst, wonach die Lösung in zwei Reagenzgläser (mit einem Innendurchmesser von jeweils 23 mm) gegeben wurde, die unter der Stickstoffatmosphäre gehalten wurden, wobei sich in den Gläsern im wesentlichen gleiche Teile der Lösung befanden. Die Reagenzgläser samt Inhalt wurden eine Stunde stehen gelassen, so daß zylindrische Gelkörper mit einem Durchmesser von jeweils 23 mm und einer Höhe von 12 cm hergestellt wurden. Der Boden der Reagenzgläser wurde abgeschnitten und der Inhalt (das Gel) wurde sorgfältig entnommen. Das Gel war brüchig und zerbrach bei der Entnahmeoperation mit Hilfe einer Pinzette in etwa sieben Stücke. Die Faktoren des zerbrochenen Gels wurden bei 370C unter Verwendung des gleichen NMR-Spektrometers wie in Beispiel 1 gemessen. Als Ergebnis wurde ein Wassergehalt von 79 %, T1 = 1,3 bis 1,45 Sekunde und T2 = 949 bis 1022 Millisekünden gefunden. Obwohl der Wassergehalt des Gels etwa mit dem einiger lebender Gewebe übereinstimmte, war der T1-Wert etwa dreimal so hoch wie der von lebendem Gewebe und der T2~Wert betrug etwa das Elf- bis Zwanzigfache des Wertes von lebendem Gewebe, wie aus dem Vergleich mit den Werten für den Uterus (Wassergehalt 80 %, T1 = 0,5 Sekunde, T2 = 50 Millisekunden), für die graue Hirnsubstanz und Lunge (Wassergehalt 80 %, T1 = 0,5 Sekunde, T? = 90
Millisekunden), die Werte des Ovar (Wassergehalt 80 %, T1 = 0,5 Sekunde, T_ = 60 Millisekunden) hervorgeht. Mit dem Ziel, beide Werte T1 und T2 denen des lebenden Gewebes stärker anzugleichen wurde der wäßrigen Lösung von Acrylamid Mangansulfat, Nickelchlorid-hexahydrat und Graphit zugesetzt. Diese Versuche führten jedoch nicht zum Erfolg.
Die Homogenität dieser Gelprobe wurde als schlecht beurteilt, weil die Werte für T1 und T2 bei jedem Vorgang der Probeentnahme, der Beschickung und Messung variierten. Nach 90-tägigem Stehenlassen unter Abschluß war der Wert T1 auf etwa 1/6 und der Wert von T2 auf etwa 1/5 des jeweiligen Anfangswertes vermindert. Diese Ergebnisse zeigen, daß die Gele keine Stabilität besitzen und daß der T„-Wert wesentlich höher als der des lebenden Gewebes ist.
Beispiel 3
Eine wäßrige Lösung eines Polyvinylalkohols mit einem 0 durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 2600 und einem Hydrolysegrad von 99 Molprozent wurde in eine Gießform zur Formung eines Zylinders mit einem Durchmesser von 30 cm und einer Höhe von 30 cm gegossen und die gegossene Masse wurde bei -400C eingefroren und anschließend aufgetaut, wobei ein Hydrogel erhalten wurde. Das Hydrogel hatte
5 —2
einen Elastizitätsmodul (10 Nm ) von 0,4 und eine Härte entsprechend der eines glatten Muskels und es wurde festgestellt, daß das Hydrogel gute Formbeständigkeit zeigte. Ein von dem Zylinder abgeschnittenes Stück wurde mit Hilfe des gleichen NMR-Spektrometers wie im Beispiel 1 gemessen. Dabei wurde ein Wassergehalt von 75 %, ein Wert T1 = 0,4 s und T2 = 60 Millisekunden festgestellt. Diese Faktoren entsprachen im wesentlichen denen für Pankreas (Wassergehalt 75 %, T1 = 0,35 Sekunde, T2 = 55 Millisekunden). Der Zylinder wurde 180 Tage unter Abschluß stehen gelassen und danach wurde die gelagerte Probe erneut geprüft, wobei festgestellt wurde, daß der Wassergehalt 74,5 %, T1 = 0,35
-33- 36UU2
Sekunde und T„ = 60 Millisekunden betrugen. Diese Ergebnisse zeigten, daß die NMR-Charakteristika beständig beibehalten wurden.
Beispiel 4
Ein Haut-Marker 10 der in Figur 1 gezeigten Gestalt wurde hergestellt.
314 g einer 18,6-prozentigen wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 1000 und einem Hydrolysegrad von 98 Molprozent wurden in eine Gießform zur Formung einer Kreisscheibe mit einer Dicke von 1 cm und einem Durchmesser von 20 cm gegossen. Die gegossene Masse wurde dann auf -300C abgekühlt, um eine gefrorene Masse auszubilden, aus der unter einem verminderten Druck von 0,1 mmHg 22 g Wasser entfernt wurden, wonach die Temperatur der Masse wieder auf Raumtemperatur erhöht wurde. Auf diese Weise wurde ein Gel in Form einer Kreisscheibe mit einem Wassergehalt von 80 % hergestellt. Das so hergestellte Gel wurde in einem verschlossenen Behälter aufbewahrt. Der Wassergehalt des Gels ist, wie vorstehend erwähnt, beträchtlich höher als der der lebenden Haut (Wassergehalt 51 bis 69 %), andererseits entspricht er ungefähr dem Wassergehalt von menschlichen inneren Organen, wie Skelettmuskeln (Wassergehalt 79 bis 80 %), Dünndarm (Wassergehalt 80 %), Magen (Wassergehalt 78 bis 81 %), Uterus (Wassergehalt 80 %) , Lunge (Wassergehalt 80 bis 85 %) , Herz (Wassergehalt 76 bis 80 %), Thymus (Wassergehalt 76 bis 82%), Harnblase (Wassergehalt 82 %), Niere (Wassergehalt 76 bis 82 %), Milz (Wassergehalt 77 %), Pankreas (Wassergehalt 75 %} und weiße Gehirnsubstanz (Wassergehalt 82 bis 84 %) .
Die Kreisscheibe wurde aus dem verschlossenen Behälter entnommen und mit einem Korkbohrer ausgebohrt, um etwa 60 kleine Scheiben mit einem Durchmesser von jeweils etwa 1 an
36HH2
herzustellen, die wiederum unter abgeschlossenen Bedingungen aufbewahrt wurden.
Eine der kleinen Kreisscheiben wurde mit Chlorhexidin sterilisiert und danach unter die Rückenhaut eines Kaninchens eingebettet. Nach sechs Monaten wurde das umgebende lebende Gewebe untersucht, wobei festgestellt wurde, daß keinerlei Fremdkörperreaktion, wie Entzündung oder Infiltration von Zellen und kein übermäßiges Wachsturn des Bindegewebes stattgefunden hatte. In entsprechender Weise wurde ein Mischlingshund durch Intubieren in Vollnarkose versetzt und der linke vierte Zwischenrippenraum des Hundes wurde geöffnet, wobei ein Teil des Pericards (etwa 1 cm) unter kontrollierter Atmung entfernt wurde und der so gebildete Defekt mit dem aus dem vorstehend erwähnten dünnen Scheibchen (1mm Dicke) des Markers verschlossen wurde und der Marker und der Defekt mit Hilfe eines Tevdek-Fadens vernäht wurden. Nach Ablauf eines Jahres zeigte die anatomische Untersuchung, daß keine Abnormalität in der Nachbarschaft des erfindungsgemäßen Hydrogels, welches in den Hund implantiert worden war, aufgetreten war. In einem anderen Fall, in welchem das gleiche Scheibchen mit dem Rippenfell eines erwachsenen Hundes vernäht wurde, wurde keine Fremdkörperreaktion festgestellt, als der Operationsbereich nach Ablauf von sieben Monaten untersucht wurde.
In einem weiteren Versuch wurden zwanzig Augen von 10 Kaninchen (Körpergewicht etwa 2,5 kg) einer Operation unterzogen, in der ein 2 cm langer Stab mit einem Durchmesser von 2 mm, der aus dem vorstehend erwähnten Marker ausgeschnitten worden war, auf die Sklera jedes Auges zwischen dem Äquator und der Ora serrata aufgenäht wurde. Nach einem Jahr wurden die Augen exzitiert und untersucht, wobei sich zeigte, daß keine Abnormalität, wie Entzündungen oder Fremdkörperreaktionen, an allen zwanzig über-
-35- 36H142
prüften Augen aufgetreten war. Durch die Ergebnisse der vorstehend erwähnten Tieruntersuchungen wurde bestätigt, daß keine Schwierigkeiten auftreten, wenn das Hydrogel (kautschukartiges Gel mit hohem Wassergehalt) gemäß der Erfindung direkt in Kontakt mit lebenden Geweben steht.
Um den Fall zu untersuchen, in dem ein Marker auf eine Stelle aufgetragen wird, durch die radioaktive Strahlung eingestrahlt wird, wurde eines der kleinen Hydrogel-Scheibchen (Marker) auf die Brusthaut einer Versuchsperson aufgebracht. Ein tomographisches NMR-BiId wurde so ausgebildet, daß die Abbildungen durch den Marker und durch die Mitte des Lungenflügels (angenommene erkrankte Stelle) aufgenommen wurden. Als Ergebnis wurde festgestellt, daß die Hautoberfläche bei Anwendung einer Intensität des statischen Magnetfeldes von 0,15T, einer Pulsperiodendauer von 525 Millisekunden und einer Echozeit von 48 Millisekunden nicht abgebildet wurde, während sowohl die Mitte des Lungenflügels, als auch der Haut-Marker deutlich abgebildet wurden. Auf diese Weise konnte der sterische Zusammenhang zwischen der mit dem Haut-Marker markierten Stelle und der Mitte des Lungenflügels bestimmt werden. Außerdem wurden die Randbereiche des Markers mit Hilfe einer Schere abgeschnitten, um die Gestalt des Markers zu verändern, so daß diese die gleichen Umrisse wie die angegebene Stelle im Mittelteil des Lungenflügels (angenommene erkrankte Stelle) erhielt, während der AbbildungsVorgang wiederholt wurde, um tomographische Abbildungen herzustellen, welche die Bilder des Markers und des Mittelteils des Lungenflügeis umfaßten.
Das vorstehend erwähnte Hydrogel hat einen dynamischen
5 -2
Modul (10 Nm ) von 0,2 (vergleichbar mit dem Wert von Konnyaku) und es wurde bestätigt, daß die Spannungserholung (im Temperaturbereich von Raumtemperatur bis 370C) mit der von Siliconkautschuk vergleichbar ist. Die Testergebnisse für die Bestimmung der NMR-Eigenschaften oder -charakteristi-
-36- 36H142
ka bei der Messung mit Hilfe eines NMR-Spektrometers (0,47T) zeigten, daß der Wassergehalt 80 %, der Wert T. 0,55 Sekunde und der Wert T2 0,12 Sekunde betrugen (sämtliche Werte bei 37°C). Das gleiche kleine Scheibchen (Marker) wurde dann sechs Monate unter abgeschlossenen Bedingungen aufbewahrt und erneut mit Hilfe des gleichen Spektrometers untersucht. Dabei wurde ein Wassergehalt von 79 %, ein Wert T1 von 0,56 Sekunde und ein Wert T„ von 0,11 Sekunde gefunden. Die Ergebnisse zeigten, daß die Eigenschaften des Markers sich während der Lagerungsdauer nicht verändert hatten.
Beispiel 5
Ein Marker 30 mit der in Figur 3 gezeigten Gestalt wurde hergestellt.
Eine 15-prozentige wäßrige Lösung eines Polyvinylalkohols mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 2 000 und einem Hydrolysegrad von 99 Molprozent wurde in eine Gießform zur Herstellung einer Platte mit den Abmessungen 15 cm χ 15 cm χ 0,8 cm gegossen. Die gegossene Masse wurde dann zwei Zyklen eines Gefrier-Tau-Vorgangs unterworfen, wobei ein Hydrogel mit einem Wassergehalt von 85 % hergestellt wurde. Die NMR-Relaxationszeiten des so hergestellten Hydrogels wurden bei 370C mit Hilfe des gleichen NMR-Spektrometers wie in Beispiel 1 gemessen. Dabei wurden Werte von T1 =0,7 Sekunde und T„ = 200 Millisekunden erhalten. Aufgrund der Tatsache, daß die Protonenkonzentration und der T„-Wert höher als für die Haut des lebenden Körpers waren (Wassergehalt 51 bis 69 %, T1 = 0,5 Sekunde und T„ = 45 Millisekunden) wurde geschlossen, daß die Intensität des aus dieser Probe emittierten NMR-Signals in ausreichendem Maß höher war. Dies wurde bestätigt, als ein 3 cm χ 3 cm χ 0,8 cm großes Stück aus dem plattenförmigen Hydrogel ausgeschnitten und das ausgeschnittene Stück in der in Beispiel 4 beschriebenen Weise auf der Brusthaut
-37- 36UU2
befestigt wurde und eine anschließende NMR-Diagnose vorgenommen wurde. Unter den gleichen Abbildungsbedingungen wie in Beispiel 4 wurde die Hautoberfläche nicht abgebildet, während der Haut-Marker und der Mittelteil des Lungenflügels deutlich abgebildet wurden, wobei der relative sterische Zusammenhang zwischen dem Marker und dem Mittelteil des Lungenflügels festgestellt werden konnte.
Beispiel 6
Eine 15-prozentige wäßrige Lösung eines Polyvinylalkohols mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 260 0 und einem Hydrolysegrad von 99 Molprozent wurde in eine Form zur Formung einer Kreisscheibe mit einem Durchmesser von 30 cm und einer Dicke von 1,3 cm gegossen. Nach dem Gefrieren der gegossenen Masse bei -400C wurde die gefrorene Masse aufgetaut, wobei ein Hydrogel mit einem dyna-
5 —2 mischen Elastizitätsmodul (10 Nm ) von 0,15 hergestellt wurde. Im Hinblick auf den dynamischen Elastizitätsmodul wurde angenommen, daß das Hydrogel gute Formbeständigkeit besitzt. Ein aus der Hydrogel-Scheibe abgeschnittenes Stück wurde mit Hilfe des gleichen NMR-Spektrometers wie in Beispiel 1 geprüft, wobei ein Wassergehalt von 85 %, ein Wert T1 von 0,7 Sekunde und T von 200 Millisekunden erhalten wurde. Diese Ergebnisse zeigten, daß das Hydrogel zur Herstellung eines ähnlichen Hautmarkers wie in Beispiel 5 geeignet ist, da T2 und der Wassergehalt höher als die entsprechenden Werte der Haut des lebenden Körpers waren (Wassergehalt 51 bis 69 %, T1 = 0,5 Sekunde, T3 = 45 Milli-Sekunden).
Nach dem 180-tägigen Aufbewahren des Markers unter abgeschlossenen Bedingungen wurde der Marker geprüft, wobei sich zeigte, daß der Wassergehalt 84,5 %, T1 = 0,7 Sekunde und T„ = 210 Millisekunden betrugen. Dieser Versuch war ein Nachweis für die Beständigkeit der aus dieser Probe ausgesandten NMR-Signale.
- Leerseite -

Claims (3)

STREHL SCHÜBEL-HOPF GFOI«!Nir4»i SCHOLZ rt β -ι / λ ι j PATENTANWÄLTE EUROPEAN PATENT ATTORNEYS " DIPL.-ING. PETER STREIII, DIPL.-CHEM. DR. URSULA SCHÜBBL-IIOPF DIPL.-INO. KAMS W. GROENINO DIPL.-PHYS. DR. RÜTOER SCHULZ IEC1IT8ANWAIT "WIDENMAY ERSTRASSE 17 POSTFACH 32 03 43 D-SOOO MÜNCHEN 88 TELEFON (080)23 30 11 TELEX 52 14 030 SSSMD TELECOPIER (080) SS 30 15 DEA-23 285 Material zur Diagnose durch Kernresonanz-Spektroskopie
1. Hilfsmittel für die Diagnose durch Kernresonanz-Spektroskopie, bestehend aus einem Hydrogel mit hohem Wassergehalt, welches durch folgende Verfahrensstufen erhältlich ist:
eine Gießstufe, in der eine wäßrige Lösung, die mehr als 8 Gewichtsprozent und nicht mehr als 50 Gewichtsprozent eines Polyvinylalkohols mit einem Hydrolysegrad von nicht weniger als 98 Molprozent und einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von nicht weniger als 1000 enthält, in eine Form von geeigneter Gestalt und Abmessung eingegössen wird,
eine Gefrierstufe, in der die vergossene wäßrige Lösung auf eine Temperatur von -100C oder darunter unter Bildur einer gekühlten gefrorenen Masse abgekühlt wird, und
36H142
eine Auftaustufe, in der die gekühlte gefrorene Masse aufgetaut wird,
wobei die Gefrierstufe und die Auftaustufe bis zu achtmal wiederholt werden.
2. Hilfsmittel für die Diagnose durch Kernresonanz-Spektroskopie, bestehend aus einem Hydrogel mit hohem Wassergehalt, welches durch folgende Verfahrensstufen erhältlich ist:
eine Gießstufe, in der eine wäßrige Lösung, die mehr als 8 Gewichtsprozent und nicht mehr als 50 Gewichtsprozent eines Polyvinylalkohols mit einem Hydrolysegrad von nicht weniger als 98 Molprozent und einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von nicht weniger als 1000 enthält, in eine Form mit geeigneter Gestalt und Abmessung eingegossen wird,
eine Gefrierstufe, in der die vergossene wäßrige Lösung auf eine Temperatur von -100C oder darunter unter Bildung einer gekühlten gefrorenen Masse abgekühlt wird, und eine partielle Entwässerungsstufe, in der die gekühlte Masse unter Vakuum bis zu einem prozentualen Entwässerungsgrad von nicht weniger als 3 Gewichtsprozent entwässert wird.
3. Verwendung eines Hilfsmittels nach Anspruch 1 oder 2 zur Herstellung eines Phantoms zur Nachbildung eines inneren Organs oder Gewebes oder zur Herstellung eines Haut-Markierungsmittels.
DE19863614142 1985-04-26 1986-04-25 Verwendung eines Materials für die Diagnose durch Kernresonanz-Spektroskopie Expired - Fee Related DE3614142C2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP60088707A JPH0676342B2 (ja) 1985-04-26 1985-04-26 Nmr診断用皮膚マ−カ−
JP60088708A JPH0659278B2 (ja) 1985-04-26 1985-04-26 Nmr診断用フアントム

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3614142A1 true DE3614142A1 (de) 1986-11-06
DE3614142C2 DE3614142C2 (de) 1996-03-28

Family

ID=26430054

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19863614142 Expired - Fee Related DE3614142C2 (de) 1985-04-26 1986-04-25 Verwendung eines Materials für die Diagnose durch Kernresonanz-Spektroskopie

Country Status (2)

Country Link
US (1) US4774957A (de)
DE (1) DE3614142C2 (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0228692A2 (de) * 1985-12-27 1987-07-15 Nippon Oil Co. Ltd. Hautmarkierungsmittel
EP0271913A2 (de) * 1986-12-17 1988-06-22 NIPPON OIL Co. Ltd. Eichkörper für magnetische Kernresonanz-Diagnose
EP0376241A2 (de) * 1988-12-27 1990-07-04 Nippon Oil Co. Ltd. Verfahren zur Herstellung eines Polyvinylalkoholgels und Bildphantoms mittels magnetischer Resonanz
EP0488200A1 (de) * 1990-11-27 1992-06-03 Arakawa Chemical Industries, Ltd. Matte zur Verwendung bei der NMR-Diagnose
WO1994003210A1 (en) * 1992-08-07 1994-02-17 Institute Of Cancer Research Contrast agents for medical imaging
EP0602970A2 (de) * 1992-12-16 1994-06-22 Kabushiki Kaisha Egawa Messverfahren mittels Resonanz eines resonanzfähigen Körpers
EP0481087B1 (de) * 1990-04-20 1995-07-12 Arakawa Chemical Industries, Limited Formkörper aus einem wasserabsorbierenden harz, dessen herstellung und verwendung und verfahren zur herstellung eines wasserabsorbierenden harzes
CN112683940A (zh) * 2020-12-24 2021-04-20 恒天海龙(潍坊)新材料有限责任公司 一种无机阻燃纤维素纤维中阻燃剂含量的快速测定方法

Families Citing this family (36)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS6456043A (en) * 1987-08-27 1989-03-02 Nippon Oil Co Ltd Preparation of phantom for nmr diagnosis
US4991579A (en) * 1987-11-10 1991-02-12 Allen George S Method and apparatus for providing related images over time of a portion of the anatomy using fiducial implants
US5015431A (en) * 1988-02-04 1991-05-14 The Kendall Company Process for making model skin
US5125408A (en) * 1988-10-24 1992-06-30 The United States Of America As Represented By The Of The Department Of Health And Human Services Pressure sensor element and method to measure contact stress
US4967764A (en) * 1988-10-24 1990-11-06 The United States Of America As Represented By The Department Of Health And Human Services Pressure sensor element to measure contact stress
CA1311520C (en) * 1989-02-24 1992-12-15 Ernest L. Madsen Contrast resolution tissue mimicking phantoms for nuclear magetic resonance imaging
DE69026196T2 (de) * 1989-11-08 1996-09-05 George S Allen Mechanischer Arm für ein interaktives, bildgesteuertes, chirurgisches System
US5122363A (en) * 1990-12-07 1992-06-16 Board Of Regents, The University Of Texas System Zeolite-enclosed transistion and rare earth metal ions as contrast agents for the gastrointestinal tract
US5204625A (en) * 1990-12-20 1993-04-20 General Electric Company Segmentation of stationary and vascular surfaces in magnetic resonance imaging
EP0516026A1 (de) * 1991-05-28 1992-12-02 Takeda Chemical Industries, Ltd. Hydrogel und Verfahren zu seiner Herstellung
US5160467A (en) * 1991-12-05 1992-11-03 Joseph R. DeGeorge Method for producing biodegradable packaging material
US5339033A (en) * 1992-08-11 1994-08-16 Alliance Pharmaceutical Corp. Method of improving fat saturation during MRI
US5368030A (en) * 1992-09-09 1994-11-29 Izi Corporation Non-invasive multi-modality radiographic surface markers
US5469847A (en) * 1992-09-09 1995-11-28 Izi Corporation Radiographic multi-modality skin markers
JP3272792B2 (ja) * 1992-12-15 2002-04-08 フクダ電子株式会社 超音波カプラ製造方法
US5402783A (en) * 1993-07-16 1995-04-04 Eco-Safe International, Inc. Method of minimizing distortion to radiation isodose contours and of targeting the depth of maximum dose at an effective tissue depth during radiation therapy
US5541304A (en) * 1994-05-02 1996-07-30 Hercules Incorporated Crosslinked hydrogel compositions with improved mechanical performance
JP2001000430A (ja) * 1999-06-24 2001-01-09 Alcare Co Ltd 画像撮影用のマ−カ−
ATE290066T1 (de) * 2000-11-24 2005-03-15 Chemunex S A Verfahren zum einfangen luftgebundener mikroorganismen mittels wasserlöslicher polymere
US6529759B1 (en) * 2001-03-08 2003-03-04 Electrical Geodesics, Inc. Method for mapping internal body tissue
US7202091B2 (en) * 2001-04-11 2007-04-10 Inlight Solutions, Inc. Optically similar reference samples
US6965235B1 (en) 2003-07-24 2005-11-15 General Electric Company Apparatus to simulate MR properties of human brain for MR applications evaluation
DE10361889B4 (de) * 2003-12-23 2006-03-09 Airbus Deutschland Gmbh Anordnung zur Erfassung und Auswertung von Passagierbedürfnissen in Flugzeugkabinen
WO2005107599A1 (ja) * 2004-05-11 2005-11-17 Hitachi Medical Corporation 生体模擬ファントム
US8442623B2 (en) * 2004-10-13 2013-05-14 Suros Surgical Systems, Inc. Site marker visible under multiple modalities
US20060079805A1 (en) * 2004-10-13 2006-04-13 Miller Michael E Site marker visable under multiple modalities
US8280486B2 (en) 2004-10-13 2012-10-02 Suros Surgical Systems, Inc. Site marker visable under multiple modalities
US8060183B2 (en) 2004-10-13 2011-11-15 Suros Surgical Systems, Inc. Site marker visible under multiple modalities
DE502005005641D1 (de) * 2005-11-04 2008-11-20 Schleifring Und Appbau Gmbh Testobjekt für Kernspintomographen
US11129690B2 (en) 2006-03-28 2021-09-28 Devicor Medical Products, Inc. Method for making hydrogel markers
US20170066162A9 (en) 2006-03-28 2017-03-09 Devicor Medical Products, Inc. Method of Enhancing Ultrasound Visibility of Hyperechoic Materials
US8939910B2 (en) * 2006-03-28 2015-01-27 Devicor Medical Products, Inc. Method for enhancing ultrasound visibility of hyperechoic materials
US20090312626A1 (en) * 2008-06-12 2009-12-17 Hanrahan Christopher J Articles and methods for improving mri imaging
US9408671B2 (en) 2011-12-08 2016-08-09 Parker Laboratories, Inc. Biopsy grid
EP3361276A1 (de) * 2017-02-14 2018-08-15 Koninklijke Philips N.V. Brückenelement für ein magnetresonanzuntersuchungssystem
CN113977830A (zh) * 2021-10-22 2022-01-28 天津天堰科技股份有限公司 一种穿刺训练模型

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3789832A (en) * 1972-03-17 1974-02-05 R Damadian Apparatus and method for detecting cancer in tissue
EP0107055A2 (de) * 1982-09-24 1984-05-02 Nippon Oil Co. Ltd. Künstliche Organe oder Membrane für medizinische Zwecke
US4472542A (en) * 1982-08-13 1984-09-18 Nippon Oil Co., Ltd. Freeze-dried polyvinyl alcohol gel

Family Cites Families (26)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS4928639A (de) * 1972-07-11 1974-03-14
US4148689A (en) * 1976-05-14 1979-04-10 Sanraku-Ocean Co., Ltd. Immobilization of microorganisms in a hydrophilic complex gel
IE47808B1 (en) * 1979-02-01 1984-06-27 Trinity College Dublin Nmr test method for measuring the homogeneity of dispersions of carbon black in rubber compositions
JPS5636538A (en) * 1979-09-04 1981-04-09 Nitto Electric Ind Co Ltd Water-containing gel
JPS57190072A (en) * 1981-05-16 1982-11-22 Nippon Oil Co Ltd Production of low-temperature insulation gel
DE3235113A1 (de) * 1982-09-22 1984-03-22 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Geraet zur erzeugung von bildern eines untersuchungsobjektes mit magnetischer kernresonanz
US4635643A (en) * 1982-09-28 1987-01-13 The Medical College Of Wisconsin Research Foundation, Inc. Assay method for the in vivo quantitative determination of mineral content in bone
DE3316703A1 (de) * 1983-05-04 1984-11-08 Schering AG, 1000 Berlin und 4709 Bergkamen Orales kontrastmittel fuer die kernspintomographie und dessen herstellung
NL8302721A (nl) * 1983-08-01 1985-03-01 Philips Nv Phantoom voor nmr apparatuur.
US4701705A (en) * 1983-12-05 1987-10-20 Southwest Research Institute NMR moisture measurements
US4591789A (en) * 1983-12-23 1986-05-27 General Electric Company Method for correcting image distortion due to gradient nonuniformity
JPS60165951A (ja) * 1984-02-10 1985-08-29 株式会社東芝 磁気共鳴イメージング装置
GB8405065D0 (en) * 1984-02-27 1984-04-04 Picker Int Ltd Nuclear magnetic resonance imaging apparatus
JPS60222043A (ja) * 1984-04-20 1985-11-06 横河電機株式会社 核磁気共鳴による診断装置
US4583538A (en) * 1984-05-04 1986-04-22 Onik Gary M Method and apparatus for stereotaxic placement of probes in the body utilizing CT scanner localization
US4618826A (en) * 1984-07-30 1986-10-21 U.K. Research Foundation Quality control phantom for use in computed tomographic imaging instruments and method of use
US4644276A (en) * 1984-09-17 1987-02-17 General Electric Company Three-dimensional nuclear magnetic resonance phantom
US4687658A (en) * 1984-10-04 1987-08-18 Salutar, Inc. Metal chelates of diethylenetriaminepentaacetic acid partial esters for NMR imaging
US4687659A (en) * 1984-11-13 1987-08-18 Salutar, Inc. Diamide-DTPA-paramagnetic contrast agents for MR imaging
US4639365A (en) * 1984-10-18 1987-01-27 The Board Of Regents, The University Of Texas System Gadolinium chelates as NMR contrast agents
US4637929A (en) * 1985-01-04 1987-01-20 Salutar, Inc. Ferrioxamine-paramagnetic contrast agents for MR imaging, composition, apparatus and use
US4654593A (en) * 1985-02-13 1987-03-31 University Of Cincinnati Method for chemical and tomographic analysis of a moving object by nuclear magnetic resonance
JPS61194338A (ja) * 1985-02-25 1986-08-28 Yokogawa Electric Corp 核磁気共鳴撮像装置の位相およびシエ−デイング補正方法
US4710715A (en) * 1985-04-23 1987-12-01 Nmr Imaging, Inc. Method of mapping magnetic field strength and tipping pulse accuracy of an NMR imager
US4724388A (en) * 1985-06-07 1988-02-09 Hitachi, Ltd. Magnetic resonance imaging method
US4716368A (en) * 1985-08-09 1987-12-29 Picker International, Inc. Magnetic resonance reconstruction and scanning techniques using known information, constraints, and symmetry relations

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3789832A (en) * 1972-03-17 1974-02-05 R Damadian Apparatus and method for detecting cancer in tissue
US4472542A (en) * 1982-08-13 1984-09-18 Nippon Oil Co., Ltd. Freeze-dried polyvinyl alcohol gel
EP0107055A2 (de) * 1982-09-24 1984-05-02 Nippon Oil Co. Ltd. Künstliche Organe oder Membrane für medizinische Zwecke

Non-Patent Citations (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
"Agr. Biol. Chem.", 31, S.1184, (1967) *
"Arch. Ophthalmol.", 64, S.868, (1960) *
"Electronics & Power", März 1984, 205 *
"Graefes Archiv f. Ophthalmol.", 161, S.547, (1960) *
"IEEE Trans. Nucl. Sci", NS-27, S.1239, (1980) *
"Ind. Eng. Chem. Prod. Res. Dev.", 14, S.105, (1975) *
"Jap. J. of Clinical Ophthalmology", 18, (1), S.7, (1964) *
"Klin. Monatsbl. Augenheilkd.", 141, S.764, (1962) *
"Mag. Res. Imag.", 1, S.135, (1982) *
"Polymer Appl.", 32, S.523, (1983) *
"Radiology", 136, S.695, (1980) *
"Shimazu Hyoron", 41, S.137, (1984) *

Cited By (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0228692A3 (en) * 1985-12-27 1989-05-10 Nippon Oil Co. Ltd. Skin marker
EP0228692A2 (de) * 1985-12-27 1987-07-15 Nippon Oil Co. Ltd. Hautmarkierungsmittel
EP0271913A2 (de) * 1986-12-17 1988-06-22 NIPPON OIL Co. Ltd. Eichkörper für magnetische Kernresonanz-Diagnose
EP0271913A3 (en) * 1986-12-17 1989-08-16 Nippon Oil Co. Ltd. Phantom for nmr diagnosis
EP0376241A2 (de) * 1988-12-27 1990-07-04 Nippon Oil Co. Ltd. Verfahren zur Herstellung eines Polyvinylalkoholgels und Bildphantoms mittels magnetischer Resonanz
EP0376241A3 (de) * 1988-12-27 1991-06-12 Nippon Oil Co. Ltd. Verfahren zur Herstellung eines Polyvinylalkoholgels und Bildphantoms mittels magnetischer Resonanz
EP0481087B1 (de) * 1990-04-20 1995-07-12 Arakawa Chemical Industries, Limited Formkörper aus einem wasserabsorbierenden harz, dessen herstellung und verwendung und verfahren zur herstellung eines wasserabsorbierenden harzes
EP0488200A1 (de) * 1990-11-27 1992-06-03 Arakawa Chemical Industries, Ltd. Matte zur Verwendung bei der NMR-Diagnose
US5219653A (en) * 1990-11-27 1993-06-15 Arakawa Chemical Industries, Ltd. Sheet for assisting in nmr diagnosis
WO1994003210A1 (en) * 1992-08-07 1994-02-17 Institute Of Cancer Research Contrast agents for medical imaging
EP0602970A2 (de) * 1992-12-16 1994-06-22 Kabushiki Kaisha Egawa Messverfahren mittels Resonanz eines resonanzfähigen Körpers
EP0602970A3 (de) * 1992-12-16 1995-02-15 Egawa Kk Messverfahren mittels Resonanz eines resonanzfähigen Körpers.
CN112683940A (zh) * 2020-12-24 2021-04-20 恒天海龙(潍坊)新材料有限责任公司 一种无机阻燃纤维素纤维中阻燃剂含量的快速测定方法
CN112683940B (zh) * 2020-12-24 2022-07-19 潍坊欣龙生物材料有限公司 一种无机阻燃纤维素纤维中阻燃剂含量的快速测定方法

Also Published As

Publication number Publication date
US4774957A (en) 1988-10-04
DE3614142C2 (de) 1996-03-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3614142C2 (de) Verwendung eines Materials für die Diagnose durch Kernresonanz-Spektroskopie
EP0228692B1 (de) Hautmarkierungsmittel
DE69434601T2 (de) Markierung als Bezugspunkt
EP2330978B1 (de) Liner zum umgeben eines körperteils während eines bildgebungsverfahrens
DE3828900A1 (de) Verfahren zur herstellung eines phantoms fuer die nmr-diagnose
DE3220490A1 (de) Diagnoseapparat
DE202005001885U1 (de) Phantom zur Faserbahnverfolgung
DE19711610A1 (de) Magnetresonanz-kompatible Kohlefaser-Instrumente
CN109730677B (zh) 体素内不相干运动成像的信号处理方法、装置及存储介质
EP1742579A1 (de) Diagnosegerät
EP0095124A1 (de) Verfahren zur nicht-invasiven Ermittlung von Messwerten innerhalb eines lebenden Körpers
EP3875979A1 (de) Optimiertes verfahren für dynamische kontrastverstärkende magnetresonanztomographie
Morgan et al. Magnetic resonance imaging of the normal eye and orbit of the dog and cat
DE102012109419A1 (de) Verfahren zur Ermittlung von den 23Na+-Gehalt beschreibenden Natriumwerten und Lokalspule
DE4403789A1 (de) Mittel zur visuellen Markierung von Körpergewebe
EP1783508B1 (de) Testobjekt für Kernspintomographen
DE102014204381A1 (de) Verfahren zur Planung einer Brachytherapie Behandlung
Rathmanner et al. Ultrasonography of the upper cervical region (EUCR) in the horse
DE102021102158A1 (de) Ultraschallbilderfassungsoptimierung gemäss verschiedenen atmungsmodi
DE3341039A1 (de) Roentgenographisches testphantom fuer die computer-tomographie auf analytischem wege von lungenknoetchen
DE69732370T2 (de) Spinresonanz kontrastmittel für das blut
DE102009021099B4 (de) Perfusionsmessphantom und Verwendung eines Perfusionsmessphantoms zur Entwicklung von Kontrastmittelapplikationen für ein bildgebendes Tomographiegerät sowie Verfahren zur Konservierung eines Organs eines toten Lebewesens zur Verwendung in einem solchen Perfusionsmessphantom
De Deene Gel Phantoms for MRI Quality Assurance and Testing
JPH0659278B2 (ja) Nmr診断用フアントム
DE102022209835A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bereitstellung einer Darstellung von zumindest einem Lumen und/oder eines Organs und/oder einer Gewebestruktur und/oder eines Kompartimentes eines zu untersuchenden Bereiches eines menschlichen oder tierischen Körpers als auch deren Verwendung.

Legal Events

Date Code Title Description
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: STREHL, P., DIPL.-ING. DIPL.-WIRTSCH.-ING. SCHUEBE

8110 Request for examination paragraph 44
8125 Change of the main classification

Ipc: G01R 33/58

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee